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Wer hat den Caffè erfunden?

Der Sage nach wurde der Caffè im Jahr 850 in Äthiopien entdeckt. Eines Abends fiel einem Ziegenhirt auf, dass seine Ziegen überaus munter waren. Er stellte fest, dass die Tiere unbekannte rote Kirschen gefressen hatten. Der Hirte berichtete seine Entdeckung dem Abt des örtlichen Klosters. Der Abt probierte die dunkelrote Frucht und war von dessen bitteren Geschmack so sehr enttäuscht, dass er die Beeren ins Feuer warf. Ein unglaublich köstlicher Duft verbreitete sich - das Feuer wurde gelöscht und mit den „frisch gerösteten“ Kaffeebohnen wurde der erste Kaffee gebraut.

Welche Kaffeesorten gibt es?

Weltweit gibt es über 100 verschiedene Coffea-Arten. Jedoch sind nur zwei davon für den Kaffeemarkt von Bedeutung. Die Arabica Bohne macht ca. 60% des Weltmarktanteiles aus, die Robusta Bohne (Coffea Canephora) ca. 40%. Daneben gibt es noch weitere eher unwichtige und qualitativ minderwertigere Sorten wie Stenophylla, Congensis und Liberica.

Sind Arabica-Bohnen besser als Robusta-Bohnen?

Jeder hat seinen eigenen Geschmack! Der eine liebt die ovale Arabica Bohnen mit ihrem spritzigen und säurebetonten Aroma, der andere mag die kräftige, eher runde, Robusta Bohne, mit holzigem Aroma. Die Arabica gilt aufgrund der meist nassen Aufbereitungsart als die bessere Bohne, weil jene Vorgehensweise hochwertiger und aufwendiger ist. Jedoch gibt es sowohl bei der Arabica sowie bei der Robusta, unterschiedliche Bohnen-Qualitäten.

Warum macht Kaffee fit?

Sind wir müde und träge, produziert unser Körper Adenosin. Koffein wirkt auf Grund seiner Strukturähnlichkeit als Gegenspieler und unterdrückt die Produktion von Adenosin. Die Müdigkeit verschwindet, der Bewegungsdrang nimmt zu und wir sind allgemein aktiver. Die Wirkung setzt nach circa 45 Minuten ein und hält für 2 bis 6 Stunden an.

Was macht eine gute Espresso Crema aus?

Die Crema ist der dichte, goldig-braune Schaum, der sich auf einem korrekt zubereitetne Espresso bildet. Betrachtet man einen Espresso, sollte die Crema geschlossen und samtig sein. Es sollten keine Blasen zu sehen sein. Ein schwarzer Rand wäre ein Zeichen für verbrannten Kaffee. Beim Kippen der Tasse, soll die Crema elastisch und zusammen bleiben. Schiebt man mit einem Löffelrücken die Crema auf die Seite, sollte sich eine gute Crema wieder schliessen.

Was sind die wichtigsten Komponenten für einen perfekten Espresso?

  • Kaffeemenge: 7g – 10g
  • Mahlgrad: fein gemahlen
  • Tamping: Anpressdruck zwischen 15 und 20kg
  • Form des Kaffeekuchens: Beim Ausklopfen soll der Kaffeekuchen immer als Ganzes rauskommen, er sollte weder zur trocken noch zu nass sein.
  • Wasserqualität: möglichst neutraler pH-Wert, das heisst um die 7°pH
  • Wassertemperatur Auslauf: 88 – 94° Grad
  • Pumpendruck: 8 – 10 bar
  • Extraktionszeit: 20 – 30 Sekunden
  • Sauberkeit Maschine: gereinigt und gepflegt

Die Kuh macht Muh – welche Milch ist die Beste?

Grundsätzlich muss gesagt werden, dass jede Milch aufgeschäumt werden kann. Da Fett ein Geschmacksträger ist, eignen sich Milchsorten mit einem hohen Fettgehalt am besten in der Kombination mit Kaffee. Selbst Ziegenmilch kann zwar aufgeschäumt werden, ist aber mit Kaffee auf Grund des starken Eigengeschmacks, nicht geeignet.

Unseren Gästen bieten wir die Wahl zwischen vier Milchvarianten, nämlich: Vollmilch, Magermilch, Sojamilch und laktosefreie Milch. So findet jeder seinen Liebling unter den Latte-Spezialitäten.